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NEWS: Auch stärkste Vuvuzela-Stürme sauber berechnet
Sie machen die AIDA leichter
Im März 2007 verließ die mit einer imposanten Länge von 252 Metern neue „AIDAdiva“ als erstes Schiff einer Serie von Clubschiffen der Reederei AIDA-Cruises das überdachte Baudock I der Meyer-Werft in Papenburg Richtung Ausrüstungskai. Interessiert verfolgten den Stapellauf im fernen bayerischen Stephanskirchen auch die vier jungen Firmengründer der lightweight solutions e.K., allesamt ehemalige Absolventen der Fachhochschule Rosenheim, Fachbereich Holztechnik. Schließlich schwimmen auf dem Luxusliner, der 2500 Passagiere in 1025 Kabinen transportieren kann, womöglich in Zukunft Produkte aus dem Hause lightweight solutions mit.

Auf die Frage, warum sie das CNC-Zentrum zur Bearbeitung der Pressform selbst entwickelt hätten, antworteten die jungen Holztechniker nüchtern mit dem Argument, es „gäbe schlicht keine geeigneten Maschinen für solche Produktionsverfahren“ auf dem Markt.


lightweight solutions wird vor Ort von Bernhard Fischer von der Roth GmbH + Co. KG, dem Nürnberger Mulco-Partner, betreut. Zur Wahl des SYNCHROFLEX GEN III im Antrieb dieser Maschine ergänzt er: “Die außergewöhnliche Kombination von hochfesten Stahlcord-Zugträgern in bifilarer Anordnung und abriebfestem Polyurethan steht für hohe Zahnfestigkeit, optimalen Geradeauslauf und Hochleistung. GEN III ist eben rote Power“.
Entwickelt wurde der Antrieb der CNC-Maschine mit dem online verfügbaren „Mulco belt-pilot“. Dieser rund um die Uhr abrufbereite Support auf der Mulco-Website bietet dem Konstrukteur Zugriff auf das komplette Mulco-Produktangebot, CAD-Download und ein Berechnungsprogramm. „Die Arbeit mit dem Mulco belt-pilot hat uns das Leben bei der Antriebsauslegung schon wesentlich erleichtert“, so lightweight solutions Inhaber Dipl.-Ing. (FH) Michael Schäpers. Neben der Berechnung der Zähnezahl der verwendeten Riemen konnten so auch sämtliche benötigten Komponenten ermittelt, die Riemenbreite ausgelegt und der Zahnscheibendurchmesser festgelegt werden.

„In Leichtbauwerkstoffen aus natürlichen Materialien sehen wir die Zukunft“, erläutert Michael Schäpers. Dabei sei nicht nur der Schiffbau für diese Werkstoffe ein Markt, sondern auch Automobil - und Caravanbau, ja sogar die Bautechnik. Dabei spiele der Umweltschutzgedanke eine immer größere Rolle und lasse „über kurz oder lang chemische Zusatzstoffe aus Formwerkstücken, Verkleidungen oder Abdeckungen völlig verschwinden“, so Schäpers.
Hannover, September 2007
Mulco-Europe EWIV



