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8. - 11. Oktober 2012
Halle 3, Stand 3343

ALZMETALL setzt auf SYNCHROFLEX® GEN III

Entscheidend: Hohe Positioniergenauigkeit und günstiger Kostenfaktor

Bearbeitungszentrum GS 1000. In über sechs Jahrzehnten hat sich die ALZMETALL GmbH in Altenmarkt/Chiemgau zu einem führenden Namen entwickelt, wenn es um die Technologie des Bohrens, Fräsens und Gießens geht. Mehr als 170.000 weltweit an Maschinenbau, Automobilindustrie, Werkzeug- und Formenbau ausgelieferte Maschinen sprechen eine deutliche Sprache. In Antrieben ihrer Bearbeitungszentren GS (Gantry-System), FS (Fahrständer) sowie CS (Starrständerkonzept in „C“-Bauweise) setzen die bayerischen Maschinenbauer auf Polyurethan-Zahnriemen und Zahnscheiben von Mulco. „Der Synchroflex GEN III Polyurethan-Zahnriemen mit seiner sehr guten Abriebresistenz bei höherer Steifigkeit, seiner wesentlich geringeren Dehnung bei gleichem Bauraum und bis 25% höherer Leistungsübertragung überzeugt voll“, so Josef Sturm von der beratenden Nürnberger Roth GmbH + Co. KG, einem der 15 Partnerunternehmen der Mulco.

SYNCHROFLEX GEN III Antrieb des Werkzeugkettenmagazins. Im Alzmetall-Bearbeitungszentrum GS 1000 arbeitet ein SYNCHROFLEX GEN III 32 ATP10/1150 mit einer Länge von 1150 mm und 32 mm Breite im Antrieb des Werkzeugkettenmagazins. Der Polyurethan-Zahnriemen sorgt für den präzisen Einsatz der in Basisausführung mit 33 Werkzeugen bestückten Werkzeugkette. In der 2-kettigen Ausführung der GS 1000 sind Bestückungen mit bis zu 150 Werkzeugen möglich. Welche Kräfte der GEN III dabei zu übertragen hat, wird deutlich, wenn man sich das maximal mögliche Gewicht pro Werkzeug von 10 kg vor Augen führt. Dank des Hochleistungszahnriemens SYNCHROFLEX GEN III kann der Werkzeugwechsel in beeindruckenden 2 Sekunden ausgeführt werden.

FEM optimiert Maschinenverhalten

2-Ketten-Werkzeugmagazin. „Unsere Maschinen überzeugen durch hohe Dynamik und eine Maschinenstruktur mit extrem gutem Schwingungsverhalten“, erläutert der Leiter Entwicklung und Konstruktion bei Alzmetall, Dipl.-Ing. (FH) Ludwig Probst, am Beispiel eines Bearbeitungszentrums GS 1000 und verweist auf die Entwicklung per Finite-Elemente-Methode. Die Simulation des Schwingungsverhaltens der Maschine in Bezug auf dynamische Steifigkeit erlaube eine optimale Auslegung des Maschinenverhaltens. Der Maschinenkörper entsteht in der eigenen Gießerei, wobei man auf Grauguss bei den statisch- und Sphäroguss bei den dynamisch beanspruchten Gestellbauteilen setzt. Der geschlossene Gantry-Aufbau sichert einen geschlossenen Kraftfluss zwischen Werkstück und Werkzeug. Die innerhalb der Wangen liegenden 4-fach Führungssysteme der X- und Y-Achse des Koordinatenfahrwerks erzielen eine doppelt so hohe Steifigkeit gegenüber aufliegenden Fahrwerken. Eindeutig höhere Werkzeugstandzeiten sind die Folge.

Hohe Positioniergenauigkeit, günstiger Kostenfaktor

Bevor der SYNCHROFLEX GEN III in der Alzmetall GS-Baureihe seine überzeugenden Vorteile ausspielen konnte, habe man, so Konstruktionsleiter Probst, „mit Zyklo-Antrieben experimentiert“, sei aber bald zu der heutigen Eigenkonstruktion mit Polyurethan-Zahnriemen und Zahnscheiben aus dem Mulco-Programm übergegangen. „Die hohe Positioniergenauigkeit und der günstige Kostenfaktor sind unübertroffen“, ergänzt Probst.

Obwohl mit einer Breite von 2250 mm, einer Tiefe von 4759 mm und der Höhe von 3400 mm bei einem Gewicht von 15.500 kg kompakt gebaut, bietet die GS-Baureihe einen großzügigen Zerspanungsraum von Ø 1070 mm um die C-Achse und Ø 980 mm um die A-Achse. Eingesetzt werden diese Bearbeitungszentren bei der Hochgeschwindigkeits-, Hart- und Trockenbearbeitung in den unterschiedlichsten Branchen.

Hannover, April 2007
Mulco-Europe EWIV