Perfekt verzahnt!

Ob Hochleistungsprofil AT und ATP, Bogenverzahnung BAT, versetzte Verzahnung SFAT, ob Systemzahnriemen ATN oder Hochleistungsriemen GEN III – bei der Entwicklung von Polyurethanzahnriemen kennt Mulco keinen Stillstand. Und damit jeder Antrieb immer rund läuft, bietet Mulco für alle Einsatzfälle ein sorgfältig aufeinander abgestimmtes Sortiment aus Synchronscheiben, Spurzahnscheiben, Spannrollen, Stützschienen und mehr. Rund 3500 unterschiedliche Zubehörkomponenten sind ständig am Lager verfügbar.

„Mit Mulco als Vertriebsorganisation verbinden sich natürlich zuerst einmal Polyurethanzahnriemen wie BRECO® und BRECOFLEX® oder SYNCHROFLEX®“, sagt Dipl.-Ing. Walter G. Schneck, Vorsitzender des Arbeitskreises Zahnscheiben der Mulco-Europe EWIV und zeigt seinem Gegenüber eine Zahnscheibe aus hochfestem Aluminium für einen Zahnriemen mit AT-Profil. Diese, in der Luftfahrt eingesetzte Scheibe durchlief in ihrer technischen Komplexität und der Fülle der angewandten Arbeitsschritte wie Drehen, Fräsen, Bohren, Verzahnen und Oberflächenvergütung nahezu alle Fertigungsstufen, die heute in den modernen Produktionsbetrieben der zur Mulco-Gruppe gehörenden Zahnscheibenhersteller angeboten und beherrscht werden.

„Der beste Zahnriemen kann nur dann optimal arbeiten, wenn er mit den Zahnscheiben und anderen konstruktiven Zubehörteilen das technologisch bestmögliche Ergebnis darstellt“, fährt Schneck fort und lädt zu einer Besichtigungstour durch die exklusiv für Mulco produzierenden deutschen Herstellerwerke für Zahnscheiben ein.

Gezielt investieren

Dipl.-Ing. Walter G. Schneck
Obwohl diese zusammen mit europaweit 15 starken Vertriebspartnern und den beiden Zahnriemenherstellern BRECO und ContiTech gemäß der Mulco-Philosophie „sinnvoll verzahnt“ am buchstäblich selben Strang ziehen, sind sie doch jedes für sich Beleg für Innovation, Präzision und Qualität „Made in Germany“. Gezielte Investitionen in moderne Fertigungsparks und Maschinen garantieren, dass die Pflicht – rationelle Serienfertigung des standardisierten Mulco-Zahnscheibenprogramms und der Zubehörteile ebenso höchsten technologischen Maßstäben genügt wie die Kür – Entwicklung und Fertigung anspruchsvollster Komponenten nach Individualvorgaben der Entwickler auf Kundenseite.

„Null-Fehler-Produktion“

In den Mulco-Herstellerbetrieben für Serienanfertigungen von Zahnscheiben und Komponenten arbeiten Profilatoren neuester Bauart. Kompakte Maschinen mit Zuführautomaten, die mehrere Prozessschritte wie Mehrfachkantbearbeiten, Verzahnen, Abdachen und Hinterlegen mit einer Genauigkeit von bis zu 1/100stel Millimeter abarbeiten und dabei für hohe Präzision, „Null-Fehler- Produktion“, flexible Fertigung und kurze Durchlaufzeiten stehen. Nachgeschaltete Messverfahren, die vom einfachen Abgleich der fertigen Teile über moderne Abtastverfahren per Conturoscop (mit bis zu 1/1000stel Millimeter Auflösung) bis hin zu 3D-Messanlagen reichen, gewährleisten die Einhaltung genauestens definierter Qualitätsstandards.

Logistik optimiert

Entstehung einer AT10
Synchronscheibe mittels Abwälzfräsen
Das Standardlagerprogramm, das für die sowohl regional als auch europa- und weltweit agierenden Mulco-Vertriebspartner stets in ausreichender Menge produziert und vorgehalten wird, umfasst derzeit mehr als 3.500 unterschiedliche Zahnscheiben, Spannrollen, Spannplatten, Klemmverbinder und Stützschienen. Eine optimierte Logistik sorgt bei Bedarf für Belieferung in maximal 48 Stunden. Ein Stück Sicherheit für die Kunden eines jeden Mulco-Vertriebspartners, denen lange Produktionsausfälle damit erspart bleiben.

Spezialscheiben für Formel 1

„Richtig austoben“ aber, so der Betriebsleiter eines Spezial-Zahnscheibenherstellers der Mulco-Europe EWIV, könne man sich in der Individualfertigung. In diesen Betriebsbereichen entstehen die Highlights, die sich später in Boliden der Formel 1, amerikanischen Harley-Davidson-Motorrädern, Luftschiffen oder aber auch als Teil des Antriebs von Fondtischen einer deutschen Nobelautomobilmarke wieder finden. Im Bereich der Sonderanfertigung setzt man auf bestens ausgebildete, hochmotivierte Mitarbeiter, sehr viel Know-how und lange Erfahrung.

Alle Materialien verarbeitbar

Es gibt heute keine Materialkombination, ob aus Aluminium, allen üblichen Stahllegierungen, rostfreien Stählen oder auch Kunststoffen, die nicht verarbeitet werden kann. Alle Oberflächenbehandlungen sind möglich: Eloxieren, Harteloxieren, Hartcoatieren, Verzinken, Brünieren, Phosphatieren, Plasmatinieren, Nitrocarburieren und vieles mehr. „Wir fertigen ensprechend dem Anforderungsprofil unserer Kunden alles, was technologisch machbar ist“, sagt der Geschäftsführer eines Werkes, in dem auf hochmodernen Produktionsanlagen individuell gefertigte Synchronscheiben und –wellen sowie Spurzahnscheiben für Präzisionsantriebe hergestellt werden. Er zieht die Grenze imaginär hinter dem heutigen technischen Horizont, der sich immer weiter vorwärts bewege: „Unsere Sonderanfertigungen sind dabei nicht nur technologisch machbar, sondern auch technologisch Spitze!“

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000

Qualitätskontrolle auf 1/1000 Millimeter
genau: Conturoskopverfahren.
„Geben Sie uns Ihre Zeichnung. Um alles andere kümmern wir uns“, sei hier Dipl.-Ing. Walter G. Schneck zitiert. „Mulco war vor der DIN 7721“, spielt er auf die technologische Führerschaft und Kompetenz der Gruppe an, für die der Name Mulco seit mehr als 50 Jahren steht. Alle Zahnscheibenhersteller, die für das Mulco-Sortiment produzieren, sind mit ihren über 200 Mitarbeitern in der Fertigung nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifiziert.

Innovatives Forum

Der „Arbeitskreis Zahnscheibenhersteller“ der Mulco versteht sich als Forum, in dem man sich nicht nur über Technologien austauscht und gemeinsame Vorgaben erarbeitet, sondern auch gemeinsam an der niemals stillstehenden Zukunft arbeitet. So wie Mulco bei Polyurethanzahnriemen keinen Stillstand der Entwicklung kennt, gilt das auch für die Zahnscheibenhersteller, deren jedes einzelne Firmenprofil sich durchaus von dem der anderen unterscheidet und Akzente setzt. Allen gemeinsam ist Selbstbewusstsein und ein klares eigenständiges Profil, aus dem sie ihre Leistung schöpfen. „Rückblicke auf Mulco-Highlights wie die Profile ATP, BAT oder SFAT erlauben wir uns zwar durchaus“, sagt Walter G. Schneck, „aber trotz dieser und anderer Erfolge trübt das nicht unseren Blick für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit“.

Hannover, Februar 2006
Mulco-Europe EWIV