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13. - 16. September 2010

Keine Chance für ölige Hände
PU-Zahnriemen AT10 ersetzt Kette an Fahrrädern.

Weil es ihn ärgerte, sich ständig die Hände an öligen Fahrradketten schmutzig zu machen und herkömmliche Fahrräder schwer zu demontieren und zu transportieren sind, kam der ehemalige Maschinenbautechniker Hubert Coenen aus Stadthagen bei Hannover zum SYNCHROFLEX-PU-Zahnriemen und wurde begeisterter Anhänger seiner bestechenden Vorteile.

Mitschuld trägt außerdem sein 27jähriger Sohn Mike, seit 15 Jahren einer jener raren Menschen auf der Welt, die auf einem filigranen Kunstrad ohne Bremse, Rücktritt oder Gangschaltung Dinge vollbringen, bei denen auf dem Lenker die Gesetze der Schwerkraft scheinbar aufgehoben werden.

Ihm wollte der niedersächsiche Tüftler ein ganz besonderes Kunstfahrrad bauen, das tatsächlich auch im Mittelpunkt aller Veranstaltungen steht. Mikes Rad sollte bei aller Genauigkeit der Kraftübertragung – bei schnellen Richtungswechseln und Sprüngen treten kurzzeitig hohe Kräfte auf – auch noch leicht demontierbar und in kleinen Fahrzeugen zu transportieren sein.

Zurück zum SYNCHROFLEX-Zahnriemen an Hubert Coenens Fahrrädern. Zahnriemen – man stutzt, da sich so gut wie alle radfahrenden Menschen über die mehr oder weniger ölige, sich längende und manchmal störrische Kette an ihren Zweirädern ärgern.

Nach vielen Versuchen und in enger Zusammenarbeit mit Dipl.-Ing. Horst Böhm von Mulco-Partner Wilhelm Herm. Müller aus Hannover, treibt heute ein SYNCHROFLEX-Zahnriemen der Dimension AT10 die Räder über je eine Synchronscheibe an der Kurbel und der Hinterradnabe an.

Viele Gedanken machte sich Tüftler Coenen um die schnelle Montage und Demontage der Räder zum Transportzweck. Schließlich ist ein PU-Zahnriemen AT 10 ja endlos und nicht wie eine Kette über einen Bolzen teilbar. Die heute patentierte Lösung fand sich in einem lediglich durch Spannung gehaltenen Rahmenschloß, das ein ebenso schnelles wie einfaches Ein- und Ausklinken des Zahnriemens auf der hinteren Synchronscheibe möglich macht.

Der geniale Antrieb, der nach vielen Versuchen nun vor Hubert Coenens Anspruch bestehen kann und sich in der Praxis sowohl beim hoch belasteten Kunstrad, als auch den privaten Tourenrädern problemlos bewährt hat, spielt alle Trümpfe des PU-Zahnriemens gegenüber der Kette elegant und überzeugend aus:

  • extreme Rundlaufgenauigkeit
  • ruhiger, gleichförmiger Antrieb
  • formschlüssiger Eingriff
  • kein Ölen, kein Nachspannen des Endlosriemens
  • kein Reibungsverlust
  • minimaler Verschleiß

2002 wird Mike Coenen „noch einmal voll in das Training einsteigen“ und mit dem zahnriemengetriebenen Rad zeigen, „wo im Kunstradfahren die Maßstäbe liegen“.

Wie auch dieses erstaunliche Einsatzgebiet verdeutlicht, gibt es wohl kaum ein Antriebsproblem oder eine Anwendung, die nicht mit dem Einsatz von PU-Zahnriemen und Zubehör aus dem umfassenden Programm von Mulco-Europe EWIV optimal lösbar wäre.

Hannover, Juni 2002
Mulco – Europe EWIV